Ortsteil Motzen

Motzen das gelobte Land

"vorne Wasser, hinten Sand und dazwischen Knollenland"

so hieß es noch vor Jahrhunderten, als der Ort ein kleines verträumtes märkisches Fischer - und Bauerndorf am Motzener See war, gerade einmal 200 Seelen zählend. Kaum mehr als ein Dutzend größerer Bauernwirtschaften – das war seit Jahrhunderten der Dorfkern  - beinahe wie eine Halbinsel in den See hineinragend, heute bei einem Rundgang um die alte Dorfkirche noch wahrnehmbar mit den Gehöften. Diese liegen alle in der Kirchstraße, dem ehemaligen Bullenwinkel, immer standen dort riesige Pfützen bis sie  zur 650-Jahrfeier im Jahre 1996 befestigt wurde. Hinter der Kirche erstreckt sich die Dorfstraße mit großen Bauerngehöften, die  auf brandenburgischen Art ein  nach hinten zu den Feldern geöffnete Viereck bilden. Auf Wunsch der Mehrheit ihrer Anlieger behielt sie den in DDR geprägten Namen Karl-Marx-Straße .