Töpchin

Stadt Mittenwalde
Rathausstraße 8
15749 Mittenwalde
Telefon: 033764 / 898-0
Telefax: 033764 / 898-50
E-Mail: post@mittenwalde.de

Ortsvorsteher
Herr Jan Priemer (parteilos)
Mail: info@reitstall-memoiry.de

Webseite von Töpchin:
> www.toepchin.com

Töpchin soll urkundlich als Tüpchin im Jahr 1475 als Dorf in der Herrschaft Zossen erwähnt worden sein. Dreiseitig von Wasser umgeben, entwickelte sich der Ort als Sackgassendorf. Geschichtlichen Aufzeichnungen zufolge wurden die Töpchiner Seen durch die in "Motzen Mühle" befindliche Mühle künstlich aufgestaut. Maßnahmen des Notte-Regulierungsverbandes im Jahr 1862 haben zu einer nachhaltigen Absenkung des Wasserspiegels des Töpchiner Sees geführt. In der Folge entstanden die drei Seen Töpchiner Untersee, Töpchiner Obersee und Sputendorfer See. Heute sind die Töpchiner Seen ein Kleinod der Artenvielfalt. Neben den Seen und den kalk- und basenreichen Niedermooren prägen Sandtrockenrasen, trockene Kiefern- und feuchte Erlenwälder die Landschaft des Naturschutzgebiets "Töpchiner Seen".

1840 eröffnete die erste Ziegelei in der „Springbleiche“, es folgten 9 weitere Ziegeleien. Töpchin wuchs zu einem ansehnlichen Dorf an. Ein vielfältiger Bestand an Gewerbe entwickelt sich. Durch die Ziegelindustrie blühte der Ort auf.

Die Infrastruktur wurde deutlich ausgebaut. 1893 ging ein lang gesehnter Wunsch in Erfüllung: Die Töpchiner Kirche wurde errichtet. Die Zeit um die Jahrhundertwende war von der Großmachtpolitik Deutschlands gekennzeichnet. Das militärisch genutzte Gebiet in Kummersdorf nahe Zossen wurde ausgebaut. 1910 musste Töpchin dazu große Waldflächen für den Truppenübungsplatz Zehrensdorf abgetreten. Es entstand ein Militärisches Übungsgebiet, das bis an die Orte Kallinchen, Zossen, Baruth, Egsdorf und Töpchin reichte. Mit der Wende und dem Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht fand aber auch dieser Teil der Geschichte 1994 sein Ende.

Heute leben in Töpchin und seinem Ortsteil Waldeck rund 930 Einwohner. Positiv sind die gewerblichen Ansiedlungen wie die Jack Henry Farm mit ihrem Bio-Hofladen, der Reitstall Memoiry und die Druckerei Schneider. Eine kleine Dorfgalerie bietet Hobbykünstlern und Fotografen eine schöne Gelegenheit, ihre Arbeiten in Töpchin zu präsentieren. Nach einer Wanderung um und durch Töpchin kann man in das Café „Waldkater“ einkehren. Im Bereich der Kultur hat sich eine vielfältige Vereinslandschaft und kleine Kunstszene gebildet. Vereine und andere Organisationen tragen zum öffentlichen Leben des Ortes bei.

Termine und Höhepunkte

18.01.2019

von 15:00 Uhr

im Bürger- und Jugendtreff in Töpchin

Wichtige Info:

Telefon: 033769/50496, Fr. Bratke

19.01.2019

von 09:00 Uhr

Treffpunkt: Hafenallee in Motzen Infos unter: 033769/20621

Wichtige Info:

E-Mail: juergen.bonnes1@freenet.de

19.01.2019

von 16:00 Uhr

In der Töpchiner Dorfkirche findet in der Winterkirche (Nebengebäude) zum 3. Mal das Winterkino statt. Gezeigt wird ein Märchen. Der Eintritt kostet 2,00 €. Plätze sind leider nur begrenzt verfügbar.

Impressionen aus Töpchin

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