Kooperationsvereinbarung zur wassertouristischen Entwicklung des Nottekanals

Kooperationsvereinbarung zur wassertouristischen Entwicklung des Nottekanals

Unsere Bürgermeisterin Maja Buße und der Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen Swen Ennullat unterzeichneten am 17.07.2018 im Rathaus Mittenwalde eine wegweisende Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen wassertouristischen Förderung und Weiterentwicklung des Nottekanals.

Die Gewässer in und um Berlin sind stark frequentiert. Das gesamte Segment Wassertourismus gehört zu den wichtigsten und imageprägendsten Segmenten in der Reiseregion Dahme-Seenland. Für viele Gäste ist dabei der Wasserreichtum und die Erholung im, am und auf dem Wasser das Hauptargument für die Reiseentscheidung. Auch Mittenwalde und Königs Wusterhausen profitieren durch ihre Gewässer von der steigenden touristischen Nachfrage. Einziges Manko sind gegenwärtig die infrastrukturellen Schwächen am Nottekanal. Wassersportler und Bootsfahrer haben kaum Anlege- oder Rastmöglichkeiten. 

Deshalb ist es das Ziel beider Städte, die wasserinfrastrukturellen Anbindungen ausgehend vom Motzener See, dem Galluner Kanal und dem Nottekanal bis nach Königs Wusterhausen zu qualifizieren. Eine Reviererweiterung bietet insbesondere für den Wassersport und -tourismus ein hohes Potential und fördert die Attraktivität der Ferienregion Dahme-Seenland.

Grundlage für die gemeinsame Entwicklung ist nun die Kooperationsvereinbarung, die sowohl die Ziele als auch die Handlungsbereiche der künftigen Zusammenarbeit regelt.

Beide Kooperationspartner haben sich das Ziel gesetzt, das regionale Wasserwegenetz zu einer attraktiven Verbindungsachse an das überregional angrenzende Wassertourismusrevier zu entwickeln und aufzuwerten. Dieses Ziel erfordert eine Kooperation, die sich insbesondere auf folgende Handlungsfelder bezieht:
• Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur
• Optimierung Angebote & Servicequalität
• Gemeinsame und überregionale Vermarktung
• Förderungen von Kooperationen und Netzwerkarbeit

Mittenwalde und Königs Wusterhausen steuern diese Handlungsfelder im Rahmen der reaktivierten Arbeitsgruppe "Nottekanal", welche zuletzt 2005 aktiv war. Weitere Kommunen aber auch der Wasser- und Bodenverband Dahme-Notte und der Tourismusverband Dahme-Seen e.V. engagieren sich zukünftig ebenso in der Arbeitsgruppe. Koordiniert werden die Sitzungen durch die Stadt Mittenwalde, welche sich seit dem Beschluss des eigenen wassertouristischen Entwicklungskonzeptes im Mai 2017 für die Entwicklung des Wasserreviers stark macht. Im 4. Quartal 2017 reichte die Stadt Mittenwalde einen Fördermittelantrag bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg ein und hofft nun zur Realisierung des Projektes noch Fördermittel zu generieren, um das Projekt ganzheitlich umzusetzen.

Zu den eingereichten Maßnahmen gehören unter anderem ein Wasserwanderrastplatz am Motzener See und an der Schleuse in Mittenwalde sowie in regelmäßigen Abständen Stege und Anlegeplätze zum Verschnaufen. Orientiert hat man sich hier am Wassersportentwicklungsplan, welcher vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg herausgegeben wurde. Die Stadt Königs Wusterhausen möchte zeitgleich in die Aufwertung der Stadtschleuse und zwei neue Bootsstege am Nottekanal investieren.


Artikel von Sachbearbeiterin Tourismus & Stadtmarketing, Frau Krumtung

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